Pflegedienst Besier

Infos Pflegeversicherung

Die ambulanten Sachleistungsbeträge werden zum 01. Januar 2013 angehoben.

Pflegestufe seit 2013
Stufe 0 - 225 EUR
Stufe I - 665 EUR
Stufe II - 1.250 EUR
Stufe III* - 1.550 EUR

*Die Stufe III für Härtefälle im ambulanten Bereich in Höhe von 1918€/monatl. bleibt unberührt.

 

Die Geldleistungsbeträge werden zum 01. Januar 2013 wie folgt angepasst:

Pflegestufe seit 2013
Stufe 0 - 120 EUR
Stufe I - 305 EUR
Stufe II - 525 EUR
Stufe III* - 700 EUR


Neue Sachleistungen für Menschen mit erheblichem Betreuungsbedarf (§ 45 a):

Neue Sachleistungen: bei Pflegestufe 0 = 225 €; bei Pflegestufe I = 665,- € und bei Pflegestufe II = 1.250 €.

Leistungen bei Verhinderung der Pflegeperson § 39 SGB XI durch Urlaub oder Krankheit
Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens vier Wochen ( 28 Tage) je Kalenderjahr.

Voraussetzung ist, daß die Pflegeperson den Pflegebedürftigen vor der erstmaligen Verhinderung mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat. Die Aufwendungen der Pflegekassen können sich ab dem 1. Januar 2012 auf bis zu 1.550 Euro belaufen, wenn die Ersatzpflege durch Pflegepersonen sichergestellt wird, die mit dem Pflegebedürftigen nicht bis zum zweiten Grade verwandt oder verschwägert sind und nicht mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben.

Unterstützung für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes § 40 SGB XI
Bis zu 2557,--€ je Maßnahme (z.B. Badumbau). Der Antrag muß vor der Umbaumaßnahme bei ihrer Pflegekasse gestellt und genehmigt werden.

Kurzzeitpflege § 42 SGB XI
Der Anspruch auf Kurzzeitpflege ist auf vier Wochen pro Kalenderjahr beschränkt. Die Pflegekasse übernimmt die pflegebedingten Aufwendungen, die Aufwendungen der sozialen Betreuung sowie die Aufwendungen für Leistungen der medizinischen Behandlungspflege bis zu dem Gesamtbetrag von 1.550 Euro im Kalenderjahr.

Einstufung
Voraussetzung für die Leistungen der Pflegeversicherung ist der Grundpflegebedarf.

Körperpflege
Waschen, Duschen, Baden, Zahnpflege, Kämmen, Rasieren, Darm- oder Blasenentleerung
Ernährung
Mundgerechtes Zubereiten und Aufnahme der Nahrung
Mobilität
Selbstständiges Aufstehen und Zubettgehen, An- und Auskleiden, Gehen, Stehen, Treppensteigen oder das Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung


Ergänzend dazu muss auch mehrfach in der Woche ein Bedarf für hauswirtschaftliche Versor­gung bestehen. Dieser wird allerdings bei der Festlegung der Pflegestufe zeitlich nicht gewertet.

Für die Einstufung wird der Zeitbedarf für die Grundpflege herangezogen:

Stufe I mindestens 46 Minuten im Tagesdurchschnitt
Stufe II mindestens 120 Minuten im Tagesdurchschnitt
Stufe III mindestens 240 Minuten im Tagesdurchschnitt und zusätzlich regelmäßiger nächtlicher Pflegebedarf


Hilfeform beachten!

Der Zeitbedarf für die Grundpflege wird ganz wesentlich dadurch geprägt, welche Hilfe der Patient bei der einzelnen Verrichtung benötigt. Dabei ist immer der Grundsatz der aktivierenden Pflege zu berücksichtigen. Es werden folgende Hilfeformen unterschieden:

  • Beaufsichtigung
  • Anleitung
  • Unterstützung
  • Teilweise Ubernahme
  • Volle Übernahme
  • Wir beraten Sie gern bei Fragen zur Pflegeeinstufung, Hausnotruf, Pflegehilfsmittel.

Weitere Möglichkeiten finanzieller Entlastung bei Inanspruchnahme eines Pflegedienstes

  • Einkommensteuer

Einkommensteuerpflichtige können Aufwendungen für die eigene Pflege oder die Pflege ihrer Angehörigen in ihrer Steuererklärung geltend machen.

  • Mitglied im Förderverein Sozialer Einrichtungen (Oestrich-Winkel)


Als Mitglied im Förderverein erhalten sie eine Erstattung der Eigenanteilskosten entsprechend der Dauer ihrer Mitgliedschaft.

Mehr Information unter www.pflegezuschuss.de

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